Am 17. Juni namen GenossInnen und Genossen der Linkspartei und der Linksjugend Solid aus den Kreisverbänden Nordfriesland und Schleswig-Flensburg am Bildungsstreik in der flensburger Innenstadt teil. Über 2000 Demonstraten beteiligten sich an dem Protestzug und wir waren als einzige Partei vertreten. Nichteinmal die Grünen oder SPD beteiligten sich. Das Bildungsstreikteam und die Asta (Studentenvertretung) hatten alles gut organisiert, obwohl wesentlich mehr kamen als erhofft. Um 11:50 traf man sich auf dem Campusgelände, um von dort gemeinsam zum Südermarkt zu maschieren. Schon früh wurden die Demonstraten von der Polizei drangsaliert. Doch die Schüler und Studenten ließen sich das nicht gefallen und gingen von dort weiter bis zum Deutschen Haus, wo sie eine Kundgebung machten. Von dort aus ging es weiter weiter zur Hafenspitze, wo die zweite Kundgebung stattfand und man eine Pause einlegte, um sich untereinander auszutauschen und sch wegen der Hitze zu regenerieren. Es war ein fröhlicher, bunter Haufen, der Flensburg einmal aufmischte. Viele FlensburgerInnen und Flensburger guckten nicht schlecht, den schlielich bekommt man sowas in Flensburg nicht alle Tage zu sehen. Schon im Vorfeld versuchten konservative Lehrer die Schüler und Studenten mit Strafen einzuschüchtern, aber das brachte kaum was. Für uns gilt Streikrecht vor Schulpflicht! Nach der Rast an der Hafenspitze ging es weiter zum Volxbad und von dort zur Kreuzung Rathausstraße-Große Straße-Holm kam es dann zu einem kurzen Sitzstreik und einer weiteren Kundgebung. Nach dem die Demo auf dem Südermarkt endete kam es zum spontanen Sitzstreik auf der Straße vor dem Deutschen Haus. Der Vehrkehr kam zum erliegen und die Polizei fuhr sofort ihre Geschütze auf, um die demokratischen Rechte der Demonstraten einzuschränken. Während sich auf der einen Seite das reformistischte Bildungsstreikteam, die Asta und ihre Anhänger breit machten, blockierten revolutionäre Kräfte auf der anderen Seite den Verkehr, um auf sich aufmerksam zu machen. Leider konnte das Bildungstreikteam und die Asta nicht an den Geist der 68 Bewegung wie zb. in Hamburg anschließen, wo man sogar das Rathaus stürmte, sondern beendete den Sitzstreik nachdem die Polizei nur zwei mal darum sie darum bittete. An den gesungenen ,auf die Barikaden" und "wir sind der Widerstand" wurde also nichts. Widerstand bildete sich allerdings auf der anderen Seite der Straße. Wie man es schon öfters erlebt hatte nutzte die Polizei die Gelegenheit aus, um mit Polizeihunden, was für uns Tierqäulerei ist, und Knüppel auf die Blockade los zu gehen. Man konnte sehen, wie Demonstraten von der Straße auf den Bürgersteig brutal geschliffen wurden. Tritte, Schläge von den Polizisten und bisse von den Hunden blieben nicht aus. Mehrere Demonstraten erlitten Verletzungen. So hatte einer einen tiefen Riss im Ohr und einem wurde fast das Auge von einem Polizisten mutwillig rausgedrückt. Wo ist hier der Rechtsstaat geblieben, der die Menschen schützen soll? DIE LINKE sagt ganz klar NEIN zur Polizeigewalt. Alles in allem verlief der Demonstrationstag, außerdem gewaltsamen Übergriff der Polizei, ganz friedlich.
Wir fordern:
-Abschaffung der Studiengebühren, den nicht nur Reiche sollten studieren dürfen!
-kostenlose Kitapläte für alle, den Kinder können nichts für ihre soziale Lage!
-Intigrierte Gesantschulen (IGS), wo jeder individuell gefördert wird statt soziale Auslese!
-Abschaffung der Regionalschulen, den diese spaltet die Schülerschaft nurnoch mehr!
-Abschaffung der Profiloberstufen, den jeder sollte selsbt entscheiden können was man lernen will!
-Demokratisierung des Bildungssystem, statt Beformundung!
-Mehr Lehrkräfte statt ständiges sparen!
-Maximal 20 Schüler pro Klasse, damit jeder gefördert werden kann!
-Anknüpfen an das Bildungssystem aus Finnland, welches bei Pisa ganz vorne ist!
-Gegen das Turbo-Abi der G8!
Samstag, 20. Juni 2009
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